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-neu- Havenstein
Friedrich
Karl Ströher
1876 - Geboren am 3. Sep. in Irmenach. Kleinbäuerliche Verhältnisse.
1882 - Besuch der Volksschule.
Lehre als Stubenmaler in Traben-Trarbach und Bernkastel.
1893 - Wanderjahre als Handwerksbursche (West- und Süddeutschland)
1894-96 - Besuch der Zanderschen Malschule in Halle. In Dresden sieht
er zum ersten Mal eine Gemäldesammlung. Aufenthalte in München,
Bozen, Meran und Zürich.
Arbeitet als Dekorationsmaler.
1897-99 - Studium an der Kunstgewerbeschule Zürich. Sieht dort Bilder
von Hodler. Liest Tolstoi; besucht das Stadttheater. "Wurde dort
zum denkenden Menschen". Reisen nach Budapest, Wien, Bukarest.
1899-1911 - Ständige Wechselfolge von Aufenthalten in Paris und Berlin.
Studium von Akt- und Portraitzeichnen und - malen, modellieren; Kurse
für Anatomie und Perspektive. Lernt die Bilder der Impressionisten
kennen, arbeitet in freier Natur; entdeckt die Japanische Kunst.
1902 - Beginnt mit Ölmalerei.
Malt Straßenszenen in Kohle, Aquarell. Liest Zola, V. Hugo u. Balzac
im Original. "In Paris wurde ich Künstler".
Kommt über Brüssel, Antwerpen, Amsterdam nach Berlin. Dort Förderung
durch Prof. Kampf.
Beginnt mit Holzbildhauerei. Begegnet Liebermann, Leistikow, Slevogt.
Sucht eigene Wege.
Erfolgreiche Beteiligung an drei wichtigen Ausstellungen.
1910 - Reise nach Südfrankreich. Sachliche
Auseinandersetzung m. d. Licht.
1911-12 - Zwei Reisen nach Spanien (Granada)
1917-18 - Arbeitssoldat
Entscheidet sich für die Rückkehr in den Hunsrück. "Des
Künstlers Kraft liegt in der Heimat. Dazu dienten also die vielen
Reisen, dass sie mich dieses erkennen ließen".
1925 - Gestorben in Irmenach, erst 49 Jahre alt.
Während seiner letzten Lebensjahre entstanden
Bilder und Werke von Menschen, die im Einklang mit ihrem Land stehen,
das sie bebauen und das ihnen täglich erlebte Heimat ist. Es sind
dies u.a. Aquarelle, Holz- und Farbholzschnitte, Holzbildwerke.
Seine Werke sind im Hunsrück-Museum
in Simmern zu sehen.
http://www.hunsrueck-museum.de
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